01.07.2009 Hamburg und die Reeperbahn
Aufgrund meines Pornojobs reise ich oft quer durch Europa. Für mein Studio STAXUS habe ich Shootings in verschiedenen Ländern (natürlich bevorzuge ich sonnige Strände in Südeuropa) und zudem mache ich eine Menge Promotion für meine online Site www.Johan-Volny.com, gebe Autogrammstunden und die bekannten Life Shows in ganz Europa für StaxusOnTour.
Mittlerweile habe ich eine Art von Topliste von Städten die ich am meisten liebe. Natürlich sind Berlin und London dabei, aber auch Hamburg ...
Zu Beginn des Jahres ist mir in Hamburg eine komische Geschichte passiert. Ich war dort mit meinem Freund (ja, ich habe einen festen Boyfriend!) und wir wollten ein paar ruhige Tage ohne Arbeit verbringen. Außerdem kenne ich in Hamburg eine Menge Leute – das garantiert uns freie Getränke und Gratiseintritt in Clubs. Ein nicht zu verachtendes Argument.
Für mich ist in Hamburg das große Problem: Ich trinke zu viel. Die Partyszene ist dort dermaßen klasse, dass ich einfach zu großen Spaß habe. Und wenn ich gut drauf bin, trinke ich zu viel. Klingt das logisch? Ich weiß nicht, aber wenn ich betrunken bin, werde ich gefährlich….
Ich erinnere mich an eine Situation, die ich mit meinem besten Kumpel erlebt habe. Ich war dermaßen betrunken, dass er mich fast zum Taxi tragen musste. Auf dem Weg zurück zum Hotel habe ich dann ständig versucht, die Türen zu öffnen und aus dem (fahrenden!!!) Taxi zu springen. Mein Kumpel musste mich ständig zurück reißen und dem Fahrer anschließend ein recht hohes Trinkgeld zahlen. Später im Hotel wollte ich dann unbedingt noch ficken. Er wehrte mich zuerst noch ab und sagte „Nein“, aber wenn ich betrunken bin, kann ich recht überzeugend und vor allem sehr stark sein. So musste mir mein Kumpel dann noch befriedigend Verfügung stehen (obwohl er sonst eigentlich nicht passiv ist – aber darauf habe ich damals keine Rücksicht genommen).
Das meine ich, wenn ich sage, dass es gefährlich werden kann, wenn ich betrunken bin.
Aber zurück zu meinem letzten Hamburg Besuch. Wir waren (wieder einmal) ein wenig betrunken und schlenderten die Reeperbahn entlang, bis wir zur Herbartstraße kamen. Ich frage mich immer, warum es so etwas nicht für und Schwule gibt.
Aber hier gibt es nur Frauen in den Fenstern. Als wir nun die Straße runter gingen öffneten sie die Fenster und machten freizügige Angebote. Wir lehnten dankend ab, aber ein Mädel zog mich am Arm: Sie war nett, vielleicht 20 mit einer super Figur.
Sie: Hi Darling, kann ich Dir helfen? Willst Du Sex?
Ich: Eigentlich brauche ich jetzt nen süßen Typen und einen fetten Schwanz und nicht Dich. Wir sind schwul!
Sie: Niemand ist wirlich zu 100% schwul. Laß Dich überzeugen. Tief in Deinem Inneren magst Du auch Mösen. Du wirst sie lieben. Versuch es mit mir!
Mein Freund: Und was kostet uns die Lehrstunde bei Dir?
Sie: Ihr beide seid so süß, da kann ich Euch ein Sonderangebot machen. Oral EUR 50,-- für beide zusammen. Plus Tip.
Wir hielten das für ein gutes Angebot und gingen mit ihr. Schließlich würden wir etwas lernen. (Verdammter Alkohol!!)
Was soll ich nun sagen? Sie hat ihr bestes versucht (wenigstens ist es das, an das ich mich erinnern kann). Aber mein Boyfreind und ich sind nun mal zu 100% schwul. Der Alkohol, die komische Atmosphäre in dem Zimmer und die ungeschickte Nutte mit ihren scharfen pinken Fingernägeln, die an meinem schlappen Schwanz herummachten waren keine große Hilfe, um einen Steifen zu bekommen. Da war auch ihr Blaseversuch unnütz. Sie machte etwa jeweils 5 Minuten an jedem von uns herum, dann gab sie auf.
Als wir nach draußen gingen (nachdem wir bezahlt haben, in der Branche gibt es keine Geld-zurück-Garantie) rief sie uns noch nach: "Ihr seid wirklich stock-schwul. Bislang hat bei mir noch jeder Typ einen Steifen bekommen – ich bin die beste Bläserin weit und breit."
Wow, wenn das mal nicht ein Kompliment aus wirklich professionellem Munde ist. Ich bin stolz auf mich.