14.06.2009 Die StaxusOnTour Shows

Wie Ihr bereits wisst, bin ich oft unterwegs. Shows, Promotion und natürlich Filmdrehs stehen bei mir fast jede Woche auf dem Programm. Ich lebe praktisch aus dem Koffer, was zu so manchen peinlichen Situation führen kann, wenn ich am Zoll oder der Sicherheitskontrolle des Flughafens meinen Dutzende Porno-DVDs, Dildos und Gleitcreme-Flaschen erklären soll. Ich brauche sie einfach. Genauso wie meinen vielen Gesichts- und Haarpflegeprodukte. Das ist allerdings eine andere Geschichte....

Mittlerweile glaube ich, schon fast alles in Hotels erlebt zu haben. Aber es gibt doch immer wieder Überraschungen.
Für mich ist es immer wieder spannend bei Showauftritten in Vertragshotels der Clubs abzusteigen, das garantiert dann immer ein volles Haus. Voll mit uns Schwulen wohlgemerkt – und ein Schaulaufen und abchecken schon beim Einchecken. Weiter geht dann das Blicke zuwerfen im Spa. Beim Frühstück am nächsten Tag ist dies dann nicht mehr möglich. Hier sitzen wir dann alle versteckt hinter großen Sonnenbrillen und kämpfen gegen Kopfschmerz und Müdigkeit.

Gerne lausche ich bei Frühstück dann den Gesprächen an den Nachbartischen im Frühstücksraum. Laut wird dann dort gelästert. Auch oft über mich und die Shows. Interessant, was ich mir dann anhören kann. Ich glaube, da würde so mancher Drehbuchautor bei meinem Label STAXUS rote Ohren bekommen.
Nochmal für alle: Ich spreche auch English und ein wenig Deutsch! Ich kann also verstehen, was ihr nur 5 cm neben mir erzählt über mich und Eure Wünsche mit meinem Schwanz und Körperöffnungen anzustellen. Das will ich gar nicht wissen. Nunja, jedenfalls nicht während ich noch bei Frühstück sitze.

Am interessantesten sind dann die Gerüchte, die nach den Shows aufkommen. Da wird dann gerne geprahlt, daß der eine oder andere nach einer Performance noch mit mir im Hotelzimmer verschwunden wäre. Er hätte mich dann dort noch stundenlang gefickt etc.
Wirklich amüsant – insbesondere wenn das dann mein Freund geradewegs aus unserem Zimmer kommend (wo wir die Nacht zusammen verbracht haben – allein!) im Fahrstuhl des Hotels hört.

Natürlich geht nach den Shows so einiges. Aber nur in den seltesten Fällen mit Gästen aus dem Club.
Es ist ja auch verständlich. Da tanzen wir den halben Abend halbnackt in einem Club voll mit den süßesten Jungas, dann machen wir noch eine Softcore Show, Küssen und berühren uns (während aus rechtlich sittlichen Gründen manchmal die Unterhose niemals fallen darf). Da bis Du dann nach einem Auftritt einfach so aufgegeilt, dann musst Du im Hotelzimmer einfach noch ficken.
Manchmal begleitet mich mein Freund zu den Shows, dann muß er für mich hinhalten, was ganz praktisch sein kann. Aber meistens geht es dann noch zwischen uns Models zur Sache. Etwa 40 Minuten – ein wenig Blasen, ein schneller Fick und dann geht es schon ins eigene Hotelzimmer, unter die Dusche und ins Bett. Das reicht volkommen aus, um den Druck abzulassen. Mittlerweile hat sich zwischen uns Darstellern sogar schon eine Art „After-Show-Fick-Routine“ entwickelt.

Manchmal allerdings geht dann aber doch etwas mit den Fans und Gästen eines Clubs. Das ist zwar sehr selten aber umso geiler. So ist es erst wieder kürzlich in München passiert. Bei unseren Shows sind schon megageile und megasüße Typen. Gerne ziehe ich die auch mal mit aufs Podium oder die Bar und ziehe sie aus – in manchen Fällen weigern sie sich, aber dann kann ich auch recht kräftig werden, schleißlich habe ich mal professionell Kick-Boxing betrieben und kenne so manche Griffe, um jemanden auf der Bühne zu behalten.
Und wenn man so einen süßen fremdem Typen auszieht und mit ihm rummacht kann man schon geil auf ihn werden. Das Gute dabei ist, man weiß, was einen erwartet, schließlich hat man ihn schon in den Händen gehabt. Und er mich....

Also tauscht man dann schnell noch die Hoteladresse, Zimmernummer und Uhrzeit. Der Rest erledigt sich dann von selbst. Und ich wurde noch nie versetzt und nur selten enttäuscht.
Einmal wollte der Typ nur Kuscheln und Reden, ein anderes Mal war einem anderen Typen mein Schwanz zu groß und wir mussten es beim Wichsen belassen.
Dabei finde ich, daß Ficken zum Sex definitiv dazu gehört. Für mich ist es ein Muß, genauso wie Küssen und Blasen. Alles drei macht erst zusammen die richtig geile Mischung.

Aus der ganzen Geschichte habe ich etwas gelernt: Das nächste Mal frage ich meinen Film-Partner nach seinen Präferenzen bevor ich ihn buche. Und vielleicht werde ich Jimmy wieder treffen – auch wenn ich dafür passiv sein muß. Denn auch ein Aktiv-Typ kann hin und wieder mal passiv sein.